Installation:


Durch die eigene Planung, teilweiser Selbstinstallation (Kollektoren, Solarleitung, elektrische Installationen) und selbstimport der Kollektoren, der Steuerung und anderen Teilen konnten ca. Fr. 20'000.- bis Fr. 30'000.- gespart werden.

So konnten wir fast auf den Franken genau das Budget von Fr. 40'000.- einhalten (Nach Abzug der Förderbeiträge).

So man nun von einer gesammthaft jährlichen Einsparung von Fr. 3'000. ausgehen kann, wäre die Investition in 14 Jahren amotisiert.

Rein Solarmässig sieht die Rechnung auch gut aus: ca. Fr. 20'000.- zu einer Einsparung von Fr. 2'200 /a würde 9 Jahre ausmachen.

Nicht gerechnet werden hier Zinsen, da in der Schweiz der Unterhalt und Solarsysteme meist zu 100% vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können.


Betrieb:


Bis zum Sommer 2009 wurden jährlich für Heizung, Pool und Warmwasser um die 95'000kWh Energie in form von Erdgas verwertet.


Ab sofort hoffen wir natürlich weniger zu verwerten, und durch das Solardach eine kleinere Rechnung von den Stadtwerken zu erhalten.


So rechnen wir mit einem Gasenergiebezug von etwa 50'000kWh und einem solarem Ertrag von um die 18'000kWh (effektiv auch brauchbarer energie) pro Jahr.

Das dies zusammen nicht die bisherigen 95'000kWh ergibt ist uns klar. Durch Brennwerttechnik und optimalen Brennerlaufzeiten in Zusammenhang mit der neuen Hydraulik und mit der kompletten Sanierung des Heizungsraum bleiben wir optimistisch.


Wir werden sehen, bereits im Frühjahr 2010 wissen wir es sicher schon sehr genau.


.....Ende März 2010.......es sieht mehr als gut aus. Man beachte dazu die Seite mit den Jahreszahlen.

Die neue Heizung, Hydraulik und Steuerung bringt eine Gesammtenergieeinsparung von ca. 36% (der schlechte Nutzungsgrad einer Gas-Poolbeheizung trägt hier auch dazu bei).

Die Gasrechnung wird bis zum Ende des ersten Betriebsjahres gar um über 50% gesunken sein.

Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen und die Anlage mit einer jährlichen Ersparnis von ca. Fr. 4'500.- bald wirtschaftlich amotisiert,

der Co2 Ausstoss um mehrere Tonnen verringert und eine Pooltemperatur wie das Wasser in der Karibik alle Wünsche erfüllen.


Juni 2010:


Das erste Betriebsjahr ist rum und wie in der Tabelle Jahreszahlen zu ersehen ist, macht sich die Investion deutlich bemerkbar.

Dort soweit die Fakten wie aus bis zu 100'000kWh/a runde 64'000kWh/a wurden und rein Gasbezusgmässig wurden aus den 100'000kWh/a unter 50'000kWh/a.


Trennt man nun die Investitionskosten nicht auf, ist die gesammte Anlage nach 9 Jahren (vor Steuerabzug) oder (nach Steuerabzug) innert 6 Jahren amotisiert.


Durchheizen, Absenkung oder gar Nachabschaltung?


Sicherlich eine Frage dessen wie und wie oft ein Gebäude benutzt wird!

Bei dieser Anlage wird das Gebäude während 7 Tagen Tag und Nacht benutzt.

So wurde untersucht, ob es weniger Energie braucht, wenn die Heizung nachts abgeschaltet wird.

Das Ergebnis ist wie folgt:


Gegenüber der Winterhalbperiode 2009/2010 (mit Nachtabschaltung) und der jetzigen Winterhalbperiode 2010/2011 beträgt der Energiemehrverbrauch

5% (Oktober; November, Dezember).

Das ist aber eigentlich nicht mehr, eher sogar weniger, wenn man bedenkt, dass diesen Winter die Monatsdurschnittstemperaturen wie folgt

tiefer waren:

Okt: 2010: 0.3 grad tiefer
Nov. 2010: 1.3 grad tiefer
Dez. 2010: 1.9 grad tiefer

Die Regel besagt, dass 1Grad Temperaturdifferenz zu etwa 6% mehrverbrauch führen. So währen dies also bezogen auf die Gradzahltage 8% mehr als die Messperiode von letzem Jahr.

Aber es sind nur 5% und nicht 8%.

Da aber Wind und Strahlung (der solare Ertrag war in diesen perioden fast gleich ) hier nicht berücksichtig sind (Wind kann auf dieser Anlage nicht

vergleichen werden), stelle ich nun hier fest:

Der Verbrauch ist mit ziemlicher Sicherheit mit dem Durchheizen (24 Stunden) gegenüber der Nachtabschaltung (22 bis 7 Uhr) nicht gestiegen.

Der Mehrverbrauch (22 bis 7 Uhr) von Heizkreispumpenstrom und der Strom des Brenners ist hier nicht berücksichtig, der aber so oder so nur maximal

0.5% an Mehrkosten ausmacht (aus Sicherheitsgründen läuft die Heizkreispumpe bei einer Aussentemperatur unter Minus 1 Grad immer).

Angemerkt sein muss jedoch, dass bei Umstellung auf 24 Stunden Betrieb die Raumsolltemperatur um 0.5Grad gesenkt wurde. Nur damit ist es auch rein rechnerisch

möglich keinen mehrverbrauch zu generieren. Die 0.5 Grad unterschied sind aber nicht zu spüren, da das ganze Haus nie abkühlt und nie das Gefühl aufkommt, die Luft sei zwar Warm,

aber Mobiliar und Wände kalt.

Wäre die Raumsolltemperatur nicht gesenkt worden wäre mit einem Mehrverbrauch von ca. 3% zu rechnen.

In diesem Sinne auf ein 24 stunden ausgeglichenes Raumklima (für Mensch und Haus) bei keinem mehr, sonder eher Minderverbrauch.

Die Nachtabsenkung wurde nicht Untersucht, kann aber rein rechnerisch nicht mehr Energie sparen als eine Nachtabschaltung.